Vergiftete Leckerlis: Hundehalter sollen aufpassen

Vergiftete oder mit gefährlichen Gegenständen gespickte Köder jagen Hundefreunden in Deutschland immer wieder Angst ein.

Bremen

Vergiftete Leckerlis: Hundehalter sollen aufpassen

Von Irena Güttel
12. August 2020 // 11:00

Hunde leben gefährlich. So wirkt es zumindest. Ständig hört man von vergifteten Leckerlis in Parks und auf Grünstreifen - dank sozialer Medien und Warn-Apps. Was ist da dran?

Polizei ruft zur Vorsicht auf

In Bremen entdecken mehrere Menschen Fleischstücke, die mit Nadeln gespickt sind. Eine Serie von möglicherweise vergifteten Ködern versetzt Hundebesitzer in Nürnberg in Angst. Die Polizei geht in den betroffenen Gebieten wochenlang verstärkt auf Streife. Die Polizei ruft Hundehalter zu erhöhter Vorsicht auf. In Magdeburg schnuppert ein Hund an Wurststückchen, die mit Nägeln präpariert sind. Der Besitzer verhindern, dass der Hund die Wurst frisst. Die Polizei findet später in dem Beet insgesamt 13 gefährliche Köder.

Eine allgegenwärtige Gefahr?

Vorfälle wie diese gibt es fast täglich in Deutschland. Man liest davon in Polizeiberichten, in sozialen Netzwerken und speziellen Apps, die vor giftigen oder mit gefährlichen Gegenständen versehenen Hundeködern warnen. Für Frauchen und Herrchen entsteht der Eindruck: Auf jedem Grünstreifen, hinter jedem Busch könnte eine tödliche Gefahr für den geliebten Vierbeiner lauern. Doch ist das tatsächlich so?

Was die Motive der Täter sind und wie man seinen Hund schützen kann, erfahrt ihr auf NORD|ERLESEN.