Es bleibt auch in den kommenden Tagen eher frostig.

Es bleibt auch in den kommenden Tagen eher frostig.

Foto: dpa

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Der Norden

Große Kälte an der Küste: Zweistellige Minusgrade sind möglich

Von nord24
26. Februar 2018 // 17:20

Behörden warnen vor dem Betreten von Eisflächen, Winterwetter mit Schneetreiben sorgt für zahlreiche Unfälle: In den kommenden Tagen werden die Temperaturen noch weiter sinken, warnte der Deutsche Wetterdienst. Die Kältewelle könnte zur Gefahr für Obdachlose werden.

Dauerfrost hält an

"Es wird noch kälter", kündigte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag an. An der Küste könnte es mitunter kräftiger schneien und zu starken Verwehungen kommen. Der Dauerfrost dürfte in Bremen und Niedersachsen anhalten.

Zweistellige Minusgrade

So sei am Mittwoch am Tag mit Temperaturen zwischen minus fünf und minus neun Grad zu rechnen. In der Nacht könnten dann zweistellige Minusgrade von bis zu minus 13 Grad etwa im Harz erreicht werden.

Aufwärmen in der Straßenbahn

Lebensbedrohend können die anhaltenden Minustemperaturen für Obdachlose sein. In Bremen finden Wohnungslose während der Betriebszeiten in Bussen und Bahnen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) Schutz vor der Kälte. Bis zum Ende der Kältewelle dürfen sich obdachlose Menschen dort während der Fahrt kostenlos aufwärmen.

Notunterkünfte in schlichten Hotels

Die Bremer Sozialbehörde bietet außer Notunterkünften im Bedarfsfall die Unterbringung in schlichten Hotels an. Zudem verfügt die Innere Mission in Bremen über Notunterkünfte für Obdachlose. "Wir lassen niemand vor der Tür stehen", sagte Bertold Reetz, Leiter der Wohnungslosenhilfe. (lni)

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