Erst spielten sie - dann gerieten sie in Streit: In Bremen ist es nach einem Pokémon-Go-Spiel zu einer Messerstecherei gekommen.

Erst spielten sie - dann gerieten sie in Streit: In Bremen ist es nach einem Pokémon-Go-Spiel zu einer Messerstecherei gekommen.

Foto: Foto: Peter Steffen/dpa

Bremen

Messerstecherei wegen Pokémon Go - Vier Verletzte

Von Lili Maffiotte
27. Juli 2016 // 19:30

Ein Treffen von „Pokémon-Go“-Fans ist Medienberichten zufolge im Stadtpark in Bremen-Vegesack aus noch ungeklärter Ursache in eine Messerstecherei ausgeartet. Vier junge Männer wurden am Dienstagabend schwer verletzt.

Drei Streithähne mit Messer verletzt

Die Verletzten gehörten zu einer Gruppe von sieben Menschen zwischen 19 und 23 Jahren, die in Streit gerieten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Verschiedenen Medien zufolge soll es sich um rivalisierende Gruppen von „Pokémon Go“-Spielern gehandelt haben. Schließlich flogen die Fäuste. Mann sticht mit Messer zu Einer der Beteiligten soll nach Zeugenangaben dabei mit einem Messer auf mehrere Männer eingestochen haben. Drei Streithähne kamen mit Stich- und Schnittverletzungen, ein weiterer mit Blessuren im Gesicht ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht.

Streit in Klinik fortgesetzt

Beim Eintreffen der Polizei hatte sich eine weitere Gruppe von mindestens 20 Schaulustigen gebildet, die den Beamten gegenüber äußerst aggressiv auftraten und ihre Meinung zum Geschehen lautstark äußerten. Sowohl die Krankenwagenbesatzungen als auch die Polizisten wurden beleidigt und körperlich bedrängt. Als mehrere Dutzend Familienmitglieder eines der Verletzten versuchten, im Krankenhaus zu ihrem Angehörigen vorzudringen, musste die Polizei erneut einschreiten. Zahlreiche Beteiligte waren der Polizei bereits bekannt.

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