Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat die Bremer Politik erneut für ihre an die Deutsche Fußball Liga (DFL) verschickten Rechnungen kritisiert. Hess-Grunewald erwartet "großen finanziellen Schaden" für den Verein.

Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat die Bremer Politik erneut für ihre an die Deutsche Fußball Liga (DFL) verschickten Rechnungen kritisiert. Hess-Grunewald erwartet "großen finanziellen Schaden" für den Verein.

Foto: Jaspersen/dpa

Bremen
Werder Bremen

Nach DFL-Rechnung: Werder-Präsident sieht "Wettbewerbsnachteil"

Von nord24
10. September 2019 // 19:42

Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat die Bremer Politik erneut für ihre an die Deutsche Fußball Liga (DFL) verschickten Rechnungen kritisiert. Hess-Grunewald erwartet "großen finanziellen Schaden" für den Verein.

Werder Bremen einziger Verein?

Die DFL möchte demnach Werder Bremen mit 584.000 Euro beteiligen. Hess Grunewald spricht deshalb von einem "Wettbewerbsnachteil", da andere Bundesländer die Bremer Gebührenregelung überwiegend für keine gute Idee halten. Somit könnte es passieren, dass Werder Bremen vorerst der einzige Verein in der Fußballbundesliga wird, der regelmäßig sich an den Polizeikosten für Hochrisikospiele beteiligen muss.

Stadt Bremen profitiert

Der Werder-Präsident stellt zudem eine Gegenrechnung auf. Erstligaspiele von Werder Bremen würden unter dem Strich dem Steuerzahler deutlich mehr Geld einbringen als sie kosten. So profitiere die Stadt Bremen jährlich von 319 Millionen Euro durch den Fußball-Bundesligisten, so Hess-Grunewald. (dpa)

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