Maike Schaefer, Spitzenkandidatin der Grünen zur Bürgerschaftswahl im Land Bremen, gibt vor der Parteizentrale der CDU ein Interview.

Maike Schaefer, Spitzenkandidatin der Grünen zur Bürgerschaftswahl im Land Bremen, gibt vor der Parteizentrale der CDU ein Interview.

Foto: Jaspersen/dpa

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Nach der Bürgerschaftswahl: CDU und FDP kommen Grünen entgegen

Von nord24
3. Juni 2019 // 19:31

Die Parteien im Land Bremen haben am Montag auf der Suche nach einer neuen Regierung erstmals in den möglichen Dreierbündnissen Schwarz-Grün-Gelb und Rot-Rot-Grün beraten.

Grundlage für Koalitionsverhandlungen

CDU und FDP betonten ihre Bereitschaft, den Grünen beim Klimaschutz weit entgegenzukommen. Die SPD sieht mehr Einendes als Trennendes und damit die Grundlage für Koalitionsverhandlungen über Rot-Rot-Grün an der Weser gelegt.

Wird es eine  Jamaika-Koalition?

CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder machte klar, dass eine Abgabe auf den Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) nötig sei: "Wir denken tatsächlich ein bisschen anders als die Bundes-CDU." Falls Meyer-Heder seine sogenannte Jamaika-Koalition zusammenbringt, könnte er erster CDU-Regierungschef im kleinsten Bundesland werden. "Für uns stehen die Zeichen auf Grün", sagte die FDP-Fraktionschefin Lencke Steiner nach dem Treffen.

Oder doch rot-rot-grün?

SPD und Linke sahen nach dem ersten Dreier-Sondierungsgespräch mit den Grünen die Chancen für Verhandlungen über ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis gestiegen. "Aus unserer Sicht ist die Grundlage dafür geschaffen, in ergebnisorientierte Koalitionsgespräche einzusteigen", sagte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD). (dpa)

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