Weibliche Verstärkung: Erstmals starten Frauen bei den kommenden Sixdays Bremen im Zweier-Mannschaftsfahren.

Weibliche Verstärkung: Erstmals starten Frauen bei den kommenden Sixdays Bremen im Zweier-Mannschaftsfahren.

Foto: Mill/ESN

Bremen
Sport

Sixdays: Frauen gehen auf die große Jagd

Von nord24
4. November 2017 // 21:45

Zwölf Teams, 24 Fahrer, 45 Minuten – das Madison, auch große Jagd genannt, gilt als Herzstück eines Sechstagerennens. Im Profiwettbewerb ist das Zweier-Mannschaftsfahren fester Bestandteil, nun gehen bei den 54. Sixdays Bremen erstmals auch Frauen in der Disziplin an den Start.

Reaktion auf Entwicklungen im internationalen Bahnradsport

Damit reagieren die Veranstalter auf die Entwicklungen im internationalen Bahnradsport und fördern die Professionalisierung des Frauen-Madison. Weiterhin treten Fahrerinnen im Omnium in den Disziplinen Scratch, Derny, Punkte- und Ausscheidungsfahren an.

Zentrales Element bei den Sixdays

Die große Jagd ist das zentrale Element eines Sechstagerennens. Hier erzielen die Teams die entscheidenden Rundengewinne. „Während des 45-minütigen Rennens sind alle 24 Fahrer gleichzeitig auf der Bahn. Das verspricht spannende Duelle mit vollem Körpereinsatz“, sagt  Erik Weispfennig,  sportlicher Leiter der Sixdays.  „Indem wir den Sport weiter in den Fokus rücken, machen wir das Sechstagerennen zudem noch attraktiver für die Zuschauer“, meint Peter Rengel, Leiter der Sixdays.

Premiere im New Yorker Madison Square Garden

Das Zweier-Mannschaftsfahren ist eine der ältesten Disziplinen im Bahnradsport. Es wurde erstmals 1899 im New Yorker Madison Square Garden gefahren, weshalb es auch als „Madison“ bezeichnet wird.  Das Bremer Sechstagerennen hat selbst bereits Tradition: Seit 1965 treffen sich alljährlich im Januar internationale Radsportprofis in der Hansestadt, um sechs Tage auf dem 166 Meter langen Lattenoval um den Sieg zu fahren.

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