Bayern, Krailling: Eine Bewohnerin des Altenheims Maria Eich spielt auf einer Pflegestation das Spiel "Memory" und legt Kartenpaare zusammen.

Der seit Jahren steigende Einsatz von Psychopharmaka in der Arbeit mit Demenz-Patienten bereitet Professor Gerd Glaeske Sorge.

Foto: Sven Hoppe/dpa (Symbolfoto)

Bremen

So sieht der Demenzreport 2020 aus

20. November 2020 // 15:02

Professor Gerd Glaeske von der Uni Bremen hat den Demenzreport 2020 vorgestellt. Der seit Jahren steigende Einsatz von Psychopharmaka bereitet ihm Sorge.

So stieg die Verordnung von Neuroleptika von 2017 bis 2019 von 32,4 auf 34, 4 Prozent. „Diese Medikamente schränken die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten ein, erhöhen zugleich das Sterblichkeits- und Schlaganfall-Risiko“, so Glaeske.

Daten der HKK ausgewertet

Für die Studie wurden Daten der Krankenkasse HKK ausgewertet. Danach werden Neuroleptika besonders viel in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt. „Es wird versucht, den Mangel an Pflegepersonal durch Medikamentengaben zu ersetzen“, stellt Glaeske fest.

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