Keine Knallerei für bessere Luft: Die Deutsche Umwelthilfe hält das in 98 Städten – darunter Bremen und Bremerhaven – für angebracht.

Keine Knallerei für bessere Luft: Die Deutsche Umwelthilfe hält das in 98 Städten – darunter Bremen und Bremerhaven – für angebracht.

Foto: Mirgeler/dpa

Bremen
Bremerhaven

Umwelthilfe fordert Böllerverbot in Bremerhaven und Bremen

Von nord24
24. Oktober 2019 // 06:55

Die Deutsche Umwelthilfe macht Druck auf bisher 98 Städte, im Kampf gegen gefährlichen Feinstaub die private Böllerei zum Jahreswechsel zu verbieten – darunter auch Bremen und Bremerhaven.

Stattdessen Licht-Shows

Die Bundesregierung müsse solche Verbote erleichtern, fordert Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch. Als Spaßbremse wollte er aber nicht dastehen – und warb stattdessen für große Licht-Shows zu Musik als alternativen Start ins neue Jahr.

In den Innenstädten

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) solle sich für eine Änderung der Sprengstoffverordnung einsetzen oder des Gesetzes gegen Luftverschmutzung, sagte Resch. Zwar wolle er auch ausgelassen feiern. "Die Frage ist nur: Muss diese Feier zwingend damit verbunden sein, dass wir die Luft belasten, dass wir Menschen gefährden, und dass Häuser und Wohnungen abbrennen?" Zumindest in dicht besiedelten Innenstädten solle mit der Böllerei Schluss sein.

Stress für Haustiere

Neu ist die Debatte nicht – der Streit flammt jedes Jahr um Silvester herum auf. Tierschützer warnen vor Stress für Hunde und Katzen, Pferde und Wildtiere. Feuerwehr und Notärzte richten sich auf Brände und Verletzte ein. Umweltschützer warnen vor Feinstaub und tonnenweise Müll. Und Hilfsorganisationen regen an, statt Raketen und Krachern doch lieber zu spenden. (dpa)
Ergebnisse von Umfragen zu dem Thema Böllerverbot lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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