Die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und Die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und Flüchtlinge im Lande Bremen (ZASt) im Stadtteil Vegesack.

Die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und Die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber und Flüchtlinge im Lande Bremen (ZASt) im Stadtteil Vegesack.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Bremen

Bamf-Affäre in Bremen: Entscheidung bis Sommer

Autor
Von nord24
3. Mai 2020 // 11:27

Das Landgericht Bremen rechnet bis zum Sommer mit einer Entscheidung über die Anklage gegen die frühere Leiterin des Flüchtlingsamtes wegen angeblich manipulierter Asylverfahren.

Corona beeinflusst nicht

Das sagte Gerichtssprecher Gunnar Isenberg auf Anfrage. Die Corona-Pandemie beeinflusse die Prüfung der umfangreichen Akten durch die zuständige Strafkammer nicht. Die Richter arbeiten sich seit Januar in das Flüchtlingsamts-Verfahren ein und sind von anderen Verfahren weitgehend freigestellt worden.

Vor Abschiebung bewahrt

Die Staatsanwaltschaft Bremen hatte nach 15 Monaten Ermittlungen im September 2019 Anklage gegen die frühere Amtsleiterin und zwei Rechtsanwälte erhoben. Ihnen werden 121 Straftaten zur Last gelegt. Die Beschuldigten sollen unrechtmäßig ausländische Mandanten der Rechtsanwälte vor Abschiebung bewahrt oder deren Aufenthaltsstatus verbessert haben.

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