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Bremerhaven

1839

Von Lili Maffiotte
30. November 2015 // 13:31

bastelte Johann Hinrich Wichern einen Weihnachtskalender. Er bestand damals aus einem Wagenrad, auf dem Kerzen gesteckt waren. Dieser Brauch kommt aus Hamburg. Dort gibt es noch heute das "Rauhe Haus", eine Stiftung, die 1833 von Wichern gegründet worden ist. In dem Haus spielte Weihnachten früher eine große Rolle. Die Kinder, die dort betreut wurden, fragten den Mann immer wieder, wann denn nun endlich Weihnachten sei. Sie freuten sich auf das Fest und konnten es nicht abwarten. Im Jahr 1839 bastelte Johann Hinrich Wichern schließlich deswegen einen Weihnachtskalender.

Dicke Kerzen für den Sonntag

Das Rad mit den Kerzen hängte der Mann auf. Jeden Tag wurde dann eine Kerze angezündet. Es waren kleine Kerzen für einen normalen Werktag. Sonntags wurde eine große Kerze angesteckt. Die Kinder verloren so nie den Überblick. Sie wussten von da an genau, wie viele Tage es noch bis zum Heiligen Abend waren.

Adventskranz mit nur vier Kerzen

Später begannen die Menschen dann, den Adventskranz mit Tannenzweigen und Schleifen zu schmücken. Es gibt ihn heute in allen Größen und aus verschiedenen Materialien. Eines aber haben wir nicht mehr. Die kleinen Kerzen sind im Lauf der Zeit verschwunden. Heute hat der Adventskranz nur noch vier dicke Kerzen.

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