Die Rolle des "Tatort"-Kommissars Schimanski war Götz George auf den Leib zugeschnitten.

Die Rolle des "Tatort"-Kommissars Schimanski war Götz George auf den Leib zugeschnitten.

Foto: Horst Ossinger/dpa

Bremerhaven

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Von Anne Stürzer
27. Juni 2016 // 13:00

Als raubeiniger TV-Kommissar Schimanski eroberte Götz George das TV-Publikum.  Vor allem mit dieser Rolle wird Götz George dem Publikum in Erinnerung bleiben. Götz George ist mit 77 Jahren gestorben.

Kollegen sind traurig

"Scheiße, tut das weh", twitterte seine Kollegin Veronica Ferres. Damit spielt die Schauspielerin darauf an, dass Götz George in seiner Rolle als Ermittler fluchte, was das Zeug hielt. Leider hat bisher niemand gezählt, wie oft er dabei "Scheiße" sagte. Aber er benutzte das Sch-Wort ziemlich oft.

Immer wieder Schimanski

29  2Schimmi"-Folgen liefen zwischen 1981 und 1991 in der  ARD-Krimireihe "Tatort". Doch damit war lange noch nicht Schluss. Denn das Publikum wollte auf Schimanski nicht verzichten. Deshalb trat er zwei Mal im Kino auf.  Und 1997 widmete das Erste seinem erfolgreichen Helden eine eigene Reihe mit dem Kult-Logo "Schimanski". Der war zwar inzwischen Rentner und hatte einen Gang zurückgeschaltet. Der Film war aber immer noch ein Straßenfeger. Allein die erste Folge "Die Schwadron" sahen fast 13 Millionen Zuschauer. Im Jahr 2013 war dann Schluss, nach 48 Folgen. Insgesamt 32 Jahre lang stand der Schauspieler mit abgewetztem Parka als ruppiger Ruhrpottkommissar So einer musste einfach ein krasser Typ sein. Doch genau dafür hat ihn das Publikum geliebt. Mehr über Götz George lesen Sie unter    

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