Maikundgebung

Rund 3000 Menschen haben laut Veranstalter an der Mai-Kundgebung vor der Großen Kirche in der „Bürger“ teilgenommen. Gestartet war der Demonstrationszug in die Innenstadt vom Gewerkschaftshaus in Lehe.

Foto: Masorat

Bremerhaven

3000 Demonstranten bei Maikundgebung

Von Jürgen Rabbel
1. Mai 2016 // 21:03

Mindestlohn, Leiharbeit, Flüchtlinge und Tarifstreit: Das sind nur einige der Themen, die von den Rednern bei der Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bremerhaven in den Fokus gerückt wurden. Mit Blick auf die laufenden Tarifauseinandersetzungen hob die Hauptrednerin Yasmin Fahimi, Staatsekretärin im Bundesarbeitsministerium, hervor, dass mit der Tarifflucht endlich Schluss sein müsse. Auch Leiharbeit dürfe nur eine Ausnahme sein. „Es muss wieder klar werden, dass gute Arbeit in diesem Land auch etwas wert ist.“ Zum Thema Rente mit 70 meinte sie: „Hört endlich auf, die Generationen aufeinander zu hetzen. Wie verantwortungslos muss man denn sein, so etwas zu fordern?“

„Asyl ist ein Menschenrecht“

Zum Thema Flüchtlinge meinte Fahimi: „Das ist keine Kosten-Nutzen-Rechnung. Asyl ist ein Menschenrecht. Es ist unantastbar.“ Die Staatssekretärin rief zur Solidarität bei der Integration der Flüchtlinge auf.

Seitenhieb bei Maikundgebung auf die AfD

Einen Seitenhieb auf die AfD gab es vom DGB-Vorsitzenden Lutz Bock. „Die wollen nichts anderes, als die Religionsfreiheit einschränken, Frauen zurück an den Herd bringen und die Vermögens- und Erbschaftssteuer abschaffen. Das ist Politik gegen eine fortschrittliche Gesellschaft“, so Bock.

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