Die Bremerhavener Sabbelgruppe ist inzwischen genau ähnlich fester Bestandteil Bremerhavens wie die Havenwelten.

Die Bremerhavener Sabbelgruppe ist inzwischen genau ähnlich fester Bestandteil Bremerhavens wie die Havenwelten.

Foto: Chris Sauer

Bremerhaven

7 Gründe, warum man die Bremerhavener Sabbelgruppe lieben muss #isso

Von Christoph Käfer
30. September 2018 // 10:00

Sie ist zwar erst knapp sechseinhalb Jahre alt, trotzdem gehört sie schon zu Bremerhaven wie der Hase zu Ostern: Die Rede ist von der Bremerhavener Sabbelgruppe. Mittlerweile umfasst die Facebook-Gruppe gut 8000 Mitglieder. Damit ist sie sicherlich nicht die größte Gruppe des sozialen Netzwerkes im Elbe-Weser-Dreieck, aber mit Sicherheit eine der aktivsten. 7 Gründe, warum man die Bremerhavener Sabbelgruppe einfach nur lieben muss:

1. Widerlegt (fast) alle Klischees über die Norddeutschen

Wir Norddeutsche gelten gemeinhin als kühl, reserviert und wortkarg. Was für ein Blödsinn! Falls es dafür noch eines Beweises bedurfte, dann ist es die Bremerhavener Sabbelgruppe: Die Mitglieder machen dem Namen der Gruppe Tag für Tag aufs Neue alle Ehre. Es gibt wohl kaum eine andere Facebook-Gruppe in der Region, deren Mitglieder derart kommunikationsfreudig sind. Nur am Klischee des norddeutschen Wetters kann selbst die Sabbelgruppe nichts ändern.

2. Immer für eine Überraschung gut

Von A wie Abends ausgehen bis Z wie Zoo am Meer: Die Themenvielfalt der Sabbelgruppe ist noch viel bunter und vielfältiger als das Leben in Bremerhaven-Lehe und besser als jedes Branchenverzeichnis in der Seestadt. Die Sabbelgruppe ist offen für ALLE Themen und Leute, die aus Bremerhaven kommen oder einen Bezug zur Stadt haben - und zum Teil auch darüber hinaus.

3. Ein Spiegelbild von Bremerhaven: herzlich, hilfsbereit, heiter

Wer sich als Zugereister innerhalb kürzester Zeit ein Bild davon machen will, wie die Bremerhavener ticken, sollte unbedingt der Sabbelgruppe beitreten. Dort tummelt sich zwar nur ein Bruchteil der tatsächlichen Einwohner Bremerhavens, dafür aber bietet die Sabbelgruppe einen guten Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung. Und da wird viel gelacht, gealbert und gegenseitig geholfen. Hin und wieder natürlich auch kontrovers diskutiert, gestritten und über die eigene (Heimat-)Stadt geschimpft - aber auch das gehört dazu, typisch Bremerhaven eben.

4. Verlässliche Nachrichtenquelle für Bremerhaven

Was wäre die lokale Medienlandschaft ohne die Bremerhavener Sabbelgruppe? Auf jeden Fall um einen Recherchekanal ärmer. Denn auch wir Journalisten können nicht jederzeit überall sein und sofort wissen, ob es gerade in Lehe brennt oder sich in Wulsdorf ein Unfall ereignet hat. Müssen wir auch gar nicht, denn dafür gibt's ja die (für gewöhnlich bestens informierte) Sabbelgruppe, wo innerhalb kürzester Zeit auf Ereignisse wie diese aufmerksam gemacht wird.

5. On- und Offline-Netzwerk

Die Bremerhavener Sabbelgruppe ist mehr als nur eine Facebook-Gruppe, in der sich Menschen auf virtuellem Wege austauschen. Um sich auch im analogen Leben kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen, gibt's in unregelmäßigen Abständen ein "Sabbelfrühstück" oder einen "Sabbel-Restaurantbesuch am Abend". Da bekommt der Begriff soziales Netzwerk eine ganz andere Bedeutung.

6. Sinn für Humor: Kein Sonntagsjournal bekommen?

Bei der Frage, was einem als erstes einfällt, wenn er/sie an die Bremerhavener Sabbelgruppe denkt, gibt es mit Sicherheit die unterschiedlichsten Antworten. Sehr weit vorn dürften die Running-Gags der Sabbelgruppe rangieren, bei denen es sich - vermutlich - ursprünglich um ernst gemeinte Fragen handelte. Da sie seitdem dermaßen häufig und in penetranter Konstanz in die Gruppe gepostet worden sind, haben sie sich zu Klassikern entwickelt und werden mittlerweile überwiegend durch den Kakao gezogen. Dazu zählen beispielsweise: "Hat noch jemand kein Sonntagsjournal bekommen?", "Ist heute irgendwo verkaufsoffener Sonntag?" oder "Welche Bäcker haben am Feiertag geöffnet?"

7. Die gute Seele: die Admins

Was der Motor fürs Auto und der Strom fürs Smartphone ist, sind die Administratoren für die Bremerhavener Sabbelgruppe. Ohne sie und ihren - ehrenamtlichen - Einsatz wäre die Sabbelgruppe nicht sie selbst, vielleicht würde sie sonst gar nicht existieren. Unermüdlich kümmern sie sich in ihrer Freizeit darum, dass die Gruppe wie eine gut geölte Maschine läuft, moderieren Diskussionen, reagieren beinahe rund um die Uhr innerhalb kürzester Zeit auf Nutzer(an)fragen und organisieren das Sabbel-Frühstück bzw. den Sabbel-Restaurantbesuch. Vielen Dank dafür, ihr seid spitze!

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