Xenia Brendel auf einer Aufnahme aus dem Jahre 1985.

Xenia Brendel auf einer Aufnahme aus dem Jahre 1985.

Foto: pr

Bremerhaven

75 Jahre Kriegsende: Freunde bewahren Jüdin in Bremerhaven vor der Deportation ins KZ

Von nord24
9. Mai 2020 // 13:30

Die Jüdin Xenia Brendel wurde vor Kriegsende 1945 nicht mehr in ein Konzentrationslager deportiert, weil Freunde sie in Bremerhaven versteckt hielten.

Dr. Manfred Ernst hat die Geschichte recherchiert

Es ist die Geschichte von Dr. Xenia Brendel geborene Bernstein und ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Dr. Robert Brendel. Lokalhistoriker Dr. Manfred Ernst hat die Geschichte ausgegraben.

In mehreren Verstecken überlebt

Im Januar 1945 wurde für Xenia die Situation bedrohlich. Um nicht zu einem „besonderen, vordringlichen und auswärtigen Arbeitseinsatz“ und damit in den Tod deportiert zu werden, musste sie untertauchen. Es war ein Freund und Kollege Robert Brendels an der Oberschule in Geestemünde, der Studienrat Ludwig Meyeringh, der sie in seinem Hause am Blumenauer Weg versteckte. Xenia Brendel musste 1945 von dort noch weitere Male ihr Versteck wechseln, unter anderem nach Langen, Schleswig-Holstein und Hamburg.

Die komplette Geschichte rund um Xenia Brendel lest Ihr am Sonntag, 10. Mai 2020, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

Unser Digital-Magazin
Norderlesen Digital-Magazin
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Thema Corona: Viele fordern eine Ende der Maskenpflicht im Handel. Wie steht ihr dazu?

657 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger