Die alte Beschichtung der Drehbrücke im Bremerhavener Überseehafen wird derzeit sorgsam mit dem Sandstrahler entfernt.

Die alte Beschichtung der Drehbrücke im Bremerhavener Überseehafen wird derzeit sorgsam mit dem Sandstrahler entfernt.

Foto: Scheer

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

90 Jahre alte Drehbrücke im Überseehafen erhält neuen Korrosionsschutz

Von Christoph Bohn
22. Juli 2017 // 17:30

Sie ist schon in die Jahre gekommen: die große Drehbrücke im Bremerhavener Überseehafen. Damit sie noch lange gute Dienste leistet, wird seit vergangener Woche noch bis zum 25. August an dem rund 90 Jahre alten Bauwerk gearbeitet – allerdings nur in den Nachtstunden. In dieser Zeit ist sie für den Straßen- und Schienenverkehr gesperrt. Der Schiffsverkehr ist nicht betroffen. „Die Brücke ist eine wichtige Zufahrt zur Columbusinsel. Deswegen wollen wir die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten“, sagt Bastian Eden, Projektingenieur bei der Hafengesellschaft Bremenports. Darum halte man es schon seit etwa vier Jahren so, dass Arbeiten nachts von 18 bis 4 Uhr erfolgen. Zudem spreche er sich vorher mit allen Firmen und Institutionen ab, sagt Eden – beispielsweise mit dem Columbus Cruise Center und Portco. Zwei Nächte pro Woche ist die Brücke aber frei befahrbar: von Sonnabend auf Sonntag und von Sonntag auf Montag.

Arbeiten an Drehbrücke sollen vier Wochen dauern

Rund vier Wochen rechnet Bremenports für die Arbeiten. „Zur Sicherheit planen wir immer eine Woche länger ein“, sagt Eden. Für ungeplante Ereignisse. Denn wenn beispielsweise die Kaiserschleuse zusätzlich gesperrt werden müsse, dürfe die Brücke nicht zeitgleich dicht sein.

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