Ermittelt wird gegen vier Beschäftige aus dem Bremerhavener Hafen wegen Drogenschmuggels. Angeblich soll es um 98 Kilogramm Kokain gehen.

Ermittelt wird gegen vier Beschäftige aus dem Bremerhavener Hafen wegen Drogenschmuggels. Angeblich soll es um 98 Kilogramm Kokain gehen.

Foto: Symbolbild: Leonhardt/dpa

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

98 Kilo Kokain geschmuggelt? Bremerhavener Hafenbeschäftige im Visier

Von Thorsten Brockmann
13. Dezember 2019 // 20:45

Bei Ermittlungen gegen vier Beschäftige aus dem Hafen wegen Drogenschmuggels soll es angeblich um 98 Kilogramm Kokain gehen, die im August und im Oktober aus dem Hafen geschleust werden sollten. Das geht offenbar aus Unterlagen hervor, die dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vorliegen.

Hausdurchsuchungen

Die Staatsanwaltschaft äußert sich seit mehreren Hausdurchsuchungen Ende Oktober nicht zu den Ermittlungen. Drei der vier beschuldigten Hafenarbeiter sitzen in Untersuchungshaft.

Hafenarbeiter beteiligt

Das Kokain soll einen Straßenverkaufswert von acht Millionen Euro haben. Der Zoll hat bisher bestätigt, in diesem Jahr insgesamt 93 Kilo geschmuggeltes Kokain sichergestellt zu haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Dunkelziffer aber vielfach höher liegt. Die Häfen in Hamburg und Bremerhaven gelten als „Einfallstore“ südamerikanischer Drogenkartelle nach Deutschland. In den vergangenen Jahren waren mehrfach Hafenarbeiter am Schmuggel beteiligt.

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