1,4 Kilometer lang ist die unterirdisch verbaute Moorbrücke der A27, die ab März saniert wird. Dazu wird die Autobahn in Richtung Bremen komplett gesperrt.

1,4 Kilometer lang ist die unterirdisch verbaute Moorbrücke der A27, die ab März saniert wird. Dazu wird die Autobahn in Richtung Bremen komplett gesperrt.

Foto: Vermessungs- und Katasteramt

Bremerhaven

A27 bei Bremerhaven: "Moorbrücke" wird erst saniert, dann neu gebaut

Von Philipp Overschmidt
19. Februar 2018 // 07:00

Die „Moorbrücke“ der A27 ist so marode, dass es zu teuer wäre, sie zu sanieren. Aber weil sich das Genehmigungsverfahren für einen Neubau hinzieht, muss der 1,4 Kilometer lange Abschnitt der Autobahn nun doch noch saniert werden. 3 Millionen Euro kostet das – pro Fahrspur.

"Moorbrücke" für vier Stunden gesperrt

Einen Vorgeschmack auf die Zeit der Sanierung ab März haben Autofahrer schon am Sonntag erhalten. Die A27 wurde für Vermessungen für vier Stunden zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Zentrum und -Überseehäfen gesperrt.

Sanierung kommt vor Neubau

Nach mehr als 40 Jahren plant die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden, die "Moorbrücke" neu zu bauen.  2015 hieß es, der Brückenbau werde nicht vor 2020 beginnen und dann vier Jahre in Anspruch nehmen. Der Neubau werde bereits geplant, sagt Rick Graue, der in der Verdener Straßenbaubehörde den Fachbereich Bau leitet. Aber wann es losgehen könnte, sei überhaupt noch nicht absehbar.

Verkehr wird einspurig

Zunehmender Schwerlastverkehr habe der „Moorbrücke“ derart zugesetzt, dass die Instandhaltung nicht warten könne, sagt Graue. Deshalb werde die A27 von März bis November in Fahrtrichtung Bremen gesperrt, der Verkehr wird einspurig auf der Gegenfahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt.

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