Das umstrittene Teilzeitangebot am Autoterminal wird fortgesetzt. Der neue Betriebsrat sieht sich an die Vereinbarung gebunden.

Das umstrittene Teilzeitangebot am Autoterminal wird fortgesetzt. Der neue Betriebsrat sieht sich an die Vereinbarung gebunden.

Foto: Wagner/dpa

Bremerhaven

Abwahl als Quittung für Teilzeitjobs am Bremerhavener Autoterminal?

Von Klaus Mündelein
10. April 2018 // 08:00

Die umstrittenen Teilzeit-Jobs am BLG-Autoterminal hatten zu einem heftigen Streit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Pollok geführt. Bei den Betriebsratswahlen verlor Pollok nun seinen Job als Vorsitzender. War die Abwahl die Quittung der Kollegen?

Sechs Stunden Arbeit ohne Pause

Rund 100 neue Jobs hat die BLG am Bremerhavener Autoterminal als Teilzeitangebot eingerichtet. Die Gewerkschaft Verdi wollte sich nicht darauf einlassen, weil damit der Tarifvertrag unterlaufen würde. Sechs Stunden Arbeit ohne Pause sei mit dem Vertrag nicht vereinbar.

Verdi: Kein Ausdruck des Unmuts

Einig war sich aber die BLG mit dem Betriebsrat am Autoterminal. Mit einer Betriebsvereinbarung wurden die 100 umstrittenen Teilzeitjobs ermöglicht. Das Ergebnis der Betriebsratswahlen wertet Verdi aber nicht als Ausdruck des Unmuts der Belegschaft. Die Abwahl so zu werten, wäre reine Spekulation, hieß es dort.

Teilzeitangebot bleibt bestehen

Der neue Betriebsratsvorsitzende Thorsten Ruppert hat ebenfalls keine Hinweise. Der neue Betriebsrat wird zudem das Teilzeitangebot wie vereinbart fortführen.

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