Die frisch aufgeschüttete Arbeitstrasse zwischen Kaje, Schiff und Hans-Scharoun-Platz wartet auf Transporte. Doch die Abwrackarbeiten der "Seuten Deern" verzögern sich noch. Noch fehlt eine Genehmigung der Stadt zum Abriss der Betonterrasse am Hafenbecken.

Die frisch aufgeschüttete Arbeitstrasse zwischen Kaje, Schiff und Hans-Scharoun-Platz wartet auf Transporte. Doch die Abwrackarbeiten der "Seuten Deern" verzögern sich noch. Noch fehlt eine Genehmigung der Stadt zum Abriss der Betonterrasse am Hafenbecken.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Abwracken der "Seuten Deern" verzögert sich

Von Susanne Schwan
6. Januar 2020 // 15:02

Kein Bagger. Kein Gerät. Keine Arbeiter. Am Montag hätte es mit den Abwrackarbeiten der "Seuten Deern"  weitergehen sollen. Doch rund um Schiff und Alten Hafen herrscht Stille.

Genehmigung fehlt noch

Schon seit dem Wochenende ist eine Transporttrasse zwischen Schifffahrtsmuseum und Baltimore-Pier fertig aufgeschüttet. Aber es tut sich nichts. "Es kann noch einige Tage dauern", gibt Bauleiter Lüder Steinberg von der Abbruchfirma Freimuth Auskunft. Warum? "Es fehlt noch die Abbruchgenehmigung der Stadt für den Rückbau der Betonterrasse."

Arbeiten an Bord im zweiten Bauabschnitt

Um sechs Meter muss die ins Hafenbecken hineinragende Terrasse reduziert werden. Sonst passt die "Seute Deern" nicht durchs Nadelöhr des Alten Hafens. "Wir hätten in der Wartezeit gern schon angefangen, an Bord Teile abzubauen. Aber das ist erst im zweiten Bauabschnitt dran." Dem dürfe laut politischer Beschlüsse nicht vorgegriffen werden.

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