Die „Seute Deern" im Alten Hafen rottet vor sich hin.

Die „Seute Deern" im Alten Hafen rottet vor sich hin.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Angst vor Kostensteigerungen bei neuer „Seuten Deern“

30. September 2020 // 17:15

Der Neubau der „Seuten Deern“ darf auf keinen Fall die Kasse des Landes oder belasten. Das forderten mehrere Abgeordnete im Wissenschaftsausschuss der Bürgerschaft.

Die Betriebskosten

Besonders die Vertreter von Grünen und Linken warnten davor, dass die Kosten für den Bau steigen könnten. Auch die Betriebskosten bereiten den Abgeordneten Sorgen.

Ehemaliger Frachtsegler als Vorbild

35 Millionen Euro soll der Nachbau aus Stahl kosten, Vorbild soll ein ehemaliger Frachtsegler sein. Da auch die anderen Museumsschiffe mit dem vom Bund zur Verfügung gestellten 46 Millionen Euro saniert werden sollen, bleiben wohl nur wenige Reserven.

Einblick in das Variantengutachten

Magnus Buhlert von der FDP hat zudem Zweifel, ob ein Stahlschiff-Neubau, der nichts mehr mit der alten „Seuten Deern“ zu tun hat, mit dem Forschungsauftrag des Deutschen Schifffahrtsmuseum verknüpft werden kann. Die Abgeordneten forderten zudem einen Einblick in das Variantengutachten, das die NORDSEE-ZEITUNG bereits veröffentlicht hatte.

Wann die „Seute Deern“ nun abgewrackt werden soll, lest Ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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