„Tiere sollten nicht vermenschlicht werden“, mahnt Dr. Heike Kück. Das gilt auch für Krake Otto.

„Tiere sollten nicht vermenschlicht werden“, mahnt Dr. Heike Kück. Das gilt auch für Krake Otto.

Foto: Zoo am Meer

Bremerhaven

Aufregung um Krake Otto: Zoo am Meer weist Peta-Kritik zurück

Von Maike Wessolowski
3. April 2019 // 12:00

Die Tierrechtsorganisation Peta hat den Zoo am Meer in Bremerhaven kritisiert: Sie spricht sich gegen Tierhaltung aus. Diesmal geht es um Krake Otto. Er war auf einem Presse-Bild im Hintergrund zu sehen. 

Peta reagiert

„Isoliert in einem kargen Becken lebt Krake Otto eintönig und muss bespielt werden, damit er nicht an Langeweile verzweifelt“, schreibt die Organisation mit Sitz in Stuttgart.

Zoo kritisiert Peta

Bremerhavens Zoodirektorin Dr. Heike Kück rechnet mittlerweile bei fast jedem medialen Auftritt mit einer Reaktion der Gruppe. Die Biologin ärgert sich besonders über die ständige Vermenschlichung  von Tieren.

Krake ist Einzelgänger

„Ein Krake lebt im Meer allein in einer Höhle, die er selbst verbarrikadiert und nur zum jagen verlässt. Sonst kann er nämlich selbst schnell zur Beute werden“, erklärt Kück.

Ersatz für die Jagd

„Freiheitsgedanken“, wie Peta unterstellt, hätten die Tiere nicht. Weil ihnen die Suche nach Futter im Zoo weitgehend fehle, werden die Tiere beschäftigt: Bekommen Austern zu knacken oder dürfen ihre Höhle verrammeln.

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