Wenn Ende des Monats die letzten Absperrungen verschwinden, gehen rund fünf Jahre Bauarbeiten auf der Elbestraße zu Ende. Im Bild der Übergang der Elbe- in die Stresemannstraße an der Kreuzung Rheinstraße, seit Februar häufig Ort von Verkehrsstaus. Foto Scheer

Wenn Ende des Monats die letzten Absperrungen verschwinden, gehen rund fünf Jahre Bauarbeiten auf der Elbestraße zu Ende. Im Bild der Übergang der Elbe- in die Stresemannstraße an der Kreuzung Rheinstraße, seit Februar häufig Ort von Verkehrsstaus. Foto Scheer

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Bremerhaven

Bald rollt’s wieder richtig auf der Elbestraße

Von nord24
19. November 2015 // 18:30

Seit Februar war sie das Nadelöhr zwischen Geestemünde und Lehe: die Kreuzung Elbe-/Rhein-/Wiesenstraße. Vor allem werktags staute sich dort der Verkehr, weil die Autos in jede Richtung nur noch auf einer Spur Platz hatten. Doch nun ist das Ende der Bauarbeiten auf der Elbestraße in Sicht. Insgesamt mehr als fünf Jahre hat die komplette Sanierung der 1,4 Kilometer langen Hauptverkehrsstraße gedauert.

Ende des Monats gehen fünf Jahre Sanierung zu Ende

Die meisten Absperrungen sind am nördlichen Ende der Elbestraße bereits verschwunden: „Die westliche Fahrbahnseite, die zuletzt erneuert wurde, haben wir bereits wieder freigegeben“, berichtet Enno Wagener, Leiter des Amts für Straßen- und Brückenbau. Ende des Monats sei alles fertig. Mehr als 15 000 Fahrzeuge nutzen nach Angaben der Behörde täglich die wichtige, vierspurige Nord-Süd-Verbindung. Das war zu spüren, als die Straßen- und Kanalbauer vor neun Monaten an der Hauptverkehrsachse ihr Werk begannen. Neben der Erneuerung des Straßenbelags galt es, ein neues, unterirdisches Schachtbauwerk an der Ecke Wiesenstraße anzulegen. Außerdem wurden die bestehenden Regenwasserrohre durch Kanäle mit größerem Durchmesser ersetzt.

Erneuerung kostete 6,6 Millionen Euro

Seit 2010 kam es immer wieder zu monatelangen Stauzeiten, als die Elbestraße zwischen Elbinger Platz und Marineoperationsschule erneuert worden war. Die Gesamtkosten des Projets beziffert Amtsleiter Wagener auf 6,6 Millionen Euro. In der Anfangszeit des letzten Bauabschnitts reagierten die Autofahrer nervös: Der Wunsch, der Fahrzeugschlange zu entgehen, führte manche Fahrer auf Abwege. Das bekamen Kunden und Personal des Baumarkts zu spüren, der an der Kreuzung Rhein-/Stresemannstraße liegt: Viele Autofahrer bogen von der Rheinstraße auf den Baumarkt-Parkplatz ab und steuerten dessen rückwärtige Ausfahrt zur Wiesenstraße an. Erst ein Bauzaun machte dem Schleichweg ein Ende. Mit dem Reißverschlussprinzip beim Einfädeln vor der Engstelle taten sich manche Fahrzeuglenker schwer – das verlängerte die Wartezeit.

Neue Linksabbiegemöglichkeit

„Mit dem Ausbau des Knotenpunktes entsteht eine neue Abbiegemöglichkeit von der Rheinstraße in die Elbestraße in Fahrtrichtung Süden“, weist Amtsleiter Wagener auf die geänderte Verkehrsführung hin. Außerdem gibt es rund um die Kreuzung auf der Elbestraße in Richtung Norden eine neue Fahrradspur auf der Fahrbahn. In der Gegenrichtung, kurz hinter dem Autohaus, wurde zur Überquerung in Richtung Wiesenstraße eine neue Radler-Ampel installiert. Bis Ende des Monats könne es noch ab und zu bei einer Fahrspur je Fahrtrichtung bleiben, berichtet Wagener, „da noch Restarbeiten an den Mittelinseln und an den Gehwegen auszuführen sind“.

In der Mitte der Straße blüht es im Sommer bunt

Eine weitere Neuerung findet sich zwischen den Fahrspuren der Elbestraße auf den Mittelinseln: Dort wachsen im Sommer Acker-Ringelblume, Schafgarben, Kornblumen sowie verschiedene Kräuter. Der bunte Mix ist pflegeleichter als der früher übliche Rasen. Das hilft der Kommune, Geld fürs Mähen zu sparen.

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