Die Verhandungen um den Personalabbau bei Eurogate will die Geschäftsführung nun in Angriff nehmen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt sie dabei nicht aus. Foto: Scheer

Die Verhandungen um den Personalabbau bei Eurogate will die Geschäftsführung nun in Angriff nehmen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt sie dabei nicht aus. Foto: Scheer

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Bremerhaven

Bei Eurogate werden Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen

10. November 2020 // 11:00

An den norddeutschen Eurogate-Standorten werden auch betriebsbedingte Kündigungen von der Geschäftsführung nicht mehr ausgeschlossen.

Sozialverträglich wie möglich

In einem Schreiben der Geschäftsführung von Freitag an die Belegschaft wird zwar versichert, dass der geplante Personalabbau „so sozialverträglich wie möglich“ ablaufen soll. „Betriebsbedingte Kündigungen können wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht ausschließen.“

Hohe Verluste

84 Millionen Euro will Eurogate an den norddeutschen Standorten bis 2024 einsparen, davon allein 41 Millionen Euro in Bremerhaven. Das Umschlagunternehmen hat bis September offenbar 23 Millionen Euro Verlust gemacht. „Wir stehen deshalb am Jahresende 2020 vor einer existenziellen Herausforderung“, heißt in dem Schreiben. Bis Anfang Dezember soll nun mit dem Betriebsrat über die Sparmaßnahmen verhandelt werden.

Was die Betriebsräte zum Personalabbau sagen, lest Ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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