Bremerhavener Mohammed Zaher bangt um Familie in Beirut

Der Bremerhavener Boxer Mohammed Zaher beobachtet als gebürtige Libanese die Nachrichten in Beirut genau. Er hat Familie in der Stadt (Screenshot Spiegel Online).

Bremerhaven

Bremerhavener Mohammed Zaher bangt um Familie in Beirut

Von Lisa-Martina Klein
6. August 2020 // 16:00

Mohammed Zaher (47) ist Cheftrainer beim Weser-Boxring in Bremerhaven. Und er ist gebürtiger Libanese. Ein Teil seiner Familie wohnt in Beirut. Als er die Bilder von den Explosionen in Beirut sieht, bei denen zum jetzigen Stand 135 Menschen getöten wurden, gilt sein erster Gedanke seinen Verwandten.

Tante in Sicherheit

„Geschlafen habe ich nicht in dieser Nacht“, sagt Zaher im Kaffee-Talk mit NORD|ERLESEN. Immer wieder hat er den Fernseher angemacht, um die Nachrichten zu verfolgen. Er versucht, seine Tante in Beirut zu erreichen, zuerst erfolglos. Erst später erfährt er, dass es ihr gut geht. Nicht jeder in seiner Familie hatte aber das Glück.

Im Kaffee-Talk auf NORD|ERLESEN erzählt Mohammed Zaher, wie es seinen Verwandten geht, und welche Hoffnungen er für sein Heimatland jetzt hat.