Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) verteidigt den Lockdown, zeigt aber gleichzeitig auch Verständnis für den Frust der Bürgerinnen und Bürger.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) verteidigt den Lockdown, zeigt aber gleichzeitig auch Verständnis für den Frust der Bürgerinnen und Bürger.

Foto: picture alliance/dpa

Bremerhaven
Bremen

Bovenschulte verteidigt Lockdown über Ostern

23. März 2021 // 07:06

Bremens Landeschef Andreas Bovenschulte hat sich am Morgen zu den verschärften Corona-Maßnahmen über Ostern geäußert.

Bovenschulte: Müssen auf die Bremse treten

Bremens Bürgemeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat sich am Morgen im Hörfunkprogramm vom Radio Bremen zu den verschärften Corona-Maßnahmen über Ostern geäußert. Wenn die Inzidenzzahlen steigen, müsse man auf die Bremse treten, sagte er auf Bremen Eins. Aus diesem Grund habe man sich für den harten Lockdown an Ostern entschieden.

Hoffen auf den Sommer

Gleichzeitig versuchte der Bremer Landeschef, positiv in die Zukunft zu blicken. Er hoffe darauf, dass ab dem Sommer Lockerungen möglich seien. „Die Pandemie ist dann im Griff, wenn der Großteil gegen das Virus geimpft ist – das sollte im Sommer der Fall sein.“

Verständnis für Ärger in der Bevölkerung

Bovenschulte zeigte zugleich auch Verständnis für den Ärger der Bevölkerung. „Ich kann verstehen, wenn den Menschen das auf die Nerven geht, aber es gibt keine Alternative“.

Urlaub auf Mallorca, aber nicht an der Nordsee

Zum Thema Urlaub auf Mallorca sagte der Bürgermeister: „Es versteht ja kein Mensch, dass man auf Mallorca Urlaub machen darf, aber nicht bei uns an der Nordseeküste. Leider konnte sich der Vorschlag zum kontaktarmen Urlaub nicht durchsetzen.“

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