Die Feuerwehren in Niedersachsen und Bremerhaven wurden am Wochenende durch mehrere größere Brände in  Atem gehalten.

Die Feuerwehren in Niedersachsen und Bremerhaven wurden am Wochenende durch mehrere größere Brände in Atem gehalten.

Foto: Symbolfoto: Scheschonka

Bremerhaven
Der Norden

Brand-Serie in Bremerhaven und Niedersachsen: Mehr als 20 Verletzte

Von Christoph Käfer
12. Februar 2017 // 19:10

In Niedersachsen und Bremerhaven hat es am Wochenende mindestens fünf schwere Brände gegeben. Dabei wurden mindestens 24 Personen verletzt. Die Brände im Überblick: 

Stadthagen

In der Stadthagener Altstadt (Landkreis Schaumburg) bricht am Sonnabendmorgen aus zunächst ungeklärter Ursache ein großes Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus aus. Fünf Menschen müssen vor Ort ambulant behandelt werden, zwei weitere werden mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Rund 160 Feuerwehrkräfte sind im Einsatz, um die Flammen zu löschen.

Celle

Am späten Sonnabendabend erleiden sechs Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Celle eine Rauchgasvergiftung, als der Keller des Hauses in Brand gerät. Einige Bewohner können sich nicht selbst in Sicherheit bringen und müssen von den Rettungskräften befreit werden. Die Brandursache ist zunächst unklar.

Bad Bentheim

In Bad Bentheim muss die Feuerwehr ein Wohnhaus wegen eines Mangels an Löschwasser kontrolliert abbrennen lassen. Nach Angaben der Polizei waren die Deckel der Hydranten eingefroren. Sechs Menschen werden bei dem Brand leicht verletzt. Was das Feuer ausgelöst hat, ist zunächst unklar.

Kirchseelte

In Kirchseelte im Landkreis Oldenburg sind die beiden Bewohner eines Einfamilienhauses mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht worden. Das Haus brennt aus zunächst ungeklärter Ursache völlig nieder. Es entsteht ein Schaden von rund 120 000 Euro.

Bremerhaven

Bei einem Kellerbrand in Bremerhaven haben drei Menschen eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Feuerwehr muss 23 Bewohner und einen Hund in Sicherheit bringen. Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung.

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