Blick auf ein Hafenbecken mit Wasser und großem Frachtschiff.

Auch die neue Westkaje im Kaiserhafen gehört der Stadt Bremen. Hoheitsrechtlich hat die Seestadt hier ebenfalls nichts zu bestimmen. Foto: Scheer

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bremen behält das Sagen in Bremerhavens Häfen

8. Oktober 2020 // 07:19

Die Häfen im Norden der Seestadt bleiben weiterhin in der Hand der Stadt Bremen. Rot-Grün-Rot lehnte in der Bürgerschaft erneut eine Reform ab.

Koalition sieht bewährte Strukturen in Bremerhavener Häfen

Bereits im Frühjahr war die CDU-Bürgerschaftsfraktion mit ihrem Antrag gescheitert, den hoheitlichen Flickenteppich in Bremerhaven zu vereinheitlichen. Ihr Vorschlag: Die Stadt Bremen sollte ihre Hoheitsrechte in Bremerhaven, die vom Kaiserhafen bis zur Stromkaje reichen, auf die Seestadt übertragen und die Eigentumsrechte an das Land abtreten. Aber die Koalitionsfraktionen waren nicht einmal bereit, die Vorschläge zu prüfen. Die Strukturen in den Häfen hätten sich bewährt, und die Überprüfung sei zu aufwendig und zu teuer, hieß es damals. An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert. Das belegte die Debatte am Mittwoch in der Bürgerschaft.

Was Reform der Hoheitsrechte für Folgen hätte, lest Ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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