Daniel Bahr ist verärgert, dass er seinen kleinen Sohn Milian und die anderen Kinder nicht einfach am Flussufer spielen lassen kann. viele der Gärten gehen mit einer Pforte direkt auf den Geestedeich rauf - längst vergeblich. "Die Dornenhecken sind gefährlich", sagt der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Buschkämpen. "Und wir wünschen uns wieder den freien Blick aufs Wasser. Die Dornenmauern wuchern seit zehn Jahren und müssen mal weg." Foto Schwan

Daniel Bahr ist verärgert, dass er seinen kleinen Sohn Milian und die anderen Kinder nicht einfach am Flussufer spielen lassen kann. viele der Gärten gehen mit einer Pforte direkt auf den Geestedeich rauf - längst vergeblich. "Die Dornenhecken sind gefährlich", sagt der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Buschkämpen. "Und wir wünschen uns wieder den freien Blick aufs Wasser. Die Dornenmauern wuchern seit zehn Jahren und müssen mal weg." Foto Schwan

Foto: Schwan

Bremerhaven

Bremerhaven: Ärger über zugewucherten Weg an der Geeste

Von Susanne Schwan
19. Juli 2019 // 16:00

Der Weg an der Geeste zwischen Tidesperrwerk und LTS-Bootsanlage ist zugewuchert. Die Uferböschung steht voll mit Dornenhecken. Das ärgert die Familien, die am Weg im Buschkämpen wohnen: "Das ist ein Naherholungsbereich. Wir wünschen uns wieder freien Blick auf die Geeste."

 Zugemüllter Weg

"Aber wer ist zuständig?", fragt Daniel Bahr. Der Familienvater hat versucht, entlang des Spazierwegs Abfallkübel anzufordern. Die Zuständigkeiten fürs Geesteufer zwischen Tidesperrwerk und LTS-Bootsanlage sind kompliziert. Für Schiffsverkehr ist das Hansestadt Bremische Hafenamt da. Für Kajen die Hafengesellschaft Bremenports. Für die Pflege des Ufers auch das Gartenbauamt.

Das Ufer an der Geeste ist an manchen Stellen zugewachsen. Das verärgert manchen Fußgänger hier. (klm)Gepostet von Nord24de am Freitag, 19. Juli 2019

Kein Geld da

"Warum mäht die Stadt dort nicht einmal alles weg, dann ist die Pflege einfach", fragt Anlieger Marc Pabel Hilfe. Der Weg sei keine zu pflegende Uferpromenade, sagt Magistratssprecher Volker Heigenmooser: "Wenn die Hecken weg wären, müsste erst die Standfestigkeit des Deichs geprüft werden und fürs Mähen ist kein Geld im Etat." Der Stadt seien auch keine Klagen von Bürgern bekannt. In den Hecken habe sich zudem ein reges Leben entwickelt, das etlicher Flora ideale Bedingungen biete.

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