Die Bredo verfügt über Docks im südlichen Fischereihafen (Foto) und im Kaiserhafen. Luftfoto Scheer

Die Bredo verfügt über Docks im südlichen Fischereihafen (Foto) und im Kaiserhafen.

Foto: Luftfoto: Scheer

Bremerhaven

Bremerhaven: Bredo-Werft kann Insolvenz abwenden

Von Christoph Barth
20. Mai 2019 // 20:00

Die Bremerhavener Bredo-Werft stand kurz vor einer Insolvenz. Grund sind offene Rechnungen über mehrere Millionen Euro für Arbeiten an der „Gorch Fock“. Die Gefahr sei jedoch abgewendet worden, versichert die Geschäftsführung.

Geldspritze von den Gesellschaftern

„Wenn wir kein frisches Geld bekommen hätten, wären wir insolvent“, räumt Bredo-Geschäftsführer Thorsten Rönner ein. Die Geldspritze kam in der vergangenen Woche von den Gesellschaftern der Werft, den Schiffbau-Unternehmensgruppen Rönner und Petram. „Damit ist das Unternehmen langfristig gesichert, unabhänig davon, wie es mit der ,Gorch Fock‘ weitergeht“, betont Dirk Harms, ebenfalls Geschäftsführer der Werft.

Forderung an den Bund

Das Geld jedoch wollen sich die Werft und ihre Gesellschafter vom Bund zurückholen. Seit März verhandelt die Werft über die Begleichung offener Rechnungen, die aus der laufenden Sanierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ resultieren.
Warum die Ausdockung der "Gorch Fock" am 21. Juni trotzdem fraglich ist, lest ihr am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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