Wer in dem Neubau an der Rheinstraße wohnen möchte, muss mindestens zehn Euro pro Quadratmeter bezahlen. Es gibt aber Wohnungen, die noch teurer sind, wissen 
Jörg Thaden  (rechts) und Marco Kewes vom Gutachterausschuss.

Wer in dem Neubau an der Rheinstraße wohnen möchte, muss mindestens zehn Euro pro Quadratmeter bezahlen. Es gibt aber Wohnungen, die noch teurer sind, wissen Jörg Thaden (rechts) und Marco Kewes vom Gutachterausschuss.

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Bremerhaven

Bremerhaven: Das Wohnen wird teurer

Von Lili Maffiotte
3. April 2017 // 08:30

In Bremerhaven steigen die Mieten. Das gilt nicht nur für Neubauwohnungen, sondern auch für Altbauten, die saniert sind. Das hat der Mietspiegel ergeben, in dem 5000 Verträge von Experten ausgewertet werden. 

Vergleichsmöglichkeit

Die Verträge sind nicht älter als vier Jahre. Mit diesem Mietspiegel bekommen Mieter und Vermieter die Möglichkeit, sich zu orientieren. Die Wohnungsgesellschaften Stäwog und Gewoba haben die meisten Zahlen geliefert, weil sie zusammen mit rund 13 500 Wohnungen etwa ein Drittel des gesamten Marktes abdecken.

Die Gutachter haben den Wohnungsmarkt in Gruppen eingeteilt:

  • Am günstigsten wohnt man in der Seestadt in Altbauten, die vor 1969 gebaut worden sind. Der Quadratmeterpreis beginnt in guten Wohnlagen bei 4,20 Euro. Das ist 15 Prozent mehr als im Mietspiegel 2015.
  • Für Gebäude bis Baujahr 1984 liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis je nach Lage und Größe der Wohnung zwischen 3,90 und 5,20 Euro, wenn nicht besonders saniert worden ist.
  • Die höchsten Mieten (8 bis 11 Euro) wird für Wohnungen ab dem Baujahr 2009 in guter Lage ausgewiesen.
Der Bericht wird gegen eine Schutzgebühr von drei Euro verkauft oder kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden.

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