Der Rechtsmediziner hat bei seiner Arbeit ein iPad dabei, wie Sascha Glaß demonstriert. Die Daten werden an das Basis-System übertragen.

Der Rechtsmediziner hat bei seiner Arbeit ein iPad dabei, wie Sascha Glaß demonstriert. Die Daten werden an das Basis-System übertragen.

Foto: Foto: Bohn

Bremerhaven

Bremerhaven: Digitaler Helfer für die Leichenschau

Von Christoph Bohn
8. Februar 2020 // 16:50

Seit 2017 muss im Land Bremen jeder Verstorbene von der Rechtsmedizin untersucht werden. Die Software „i-Forensik“ der Bremerhavener Firma Init Individuelle Softwareentwicklung und Beratung unterstützt den Rechtsmediziner bei der Dokumentation seiner Arbeit.

Leichenschau erfolgt nach Vorgaben der WHO

„Die Anforderungen an die Rechtsmediziner sind vom Verwaltungsaufwand her enorm. Schließlich erfolgt die Leichenschau nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO“, sagt Sascha Glaß von Init.

30 Leichen müssen pro Tag im Land Bremen begutachtet werden

Zur Lösung des Problems setzt Init auf ein Zweikomponenten-System: ein iPad und ein System auf SAP-Basis. Etwa 30 Leichen pro Tag müssen die Rechtsmediziner begutachten, die meisten in der Stadt Bremen.
Wie die Entwickler auf die Idee für ihre Software gekommen sind, lest Ihr am Sonntag, 9. Februar 2020, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.
   

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