Na endlich: Bremerhaven und das Land haben sich bei den Kosten geeinigt. Das Abwracken der „Seuten Deern“ kann nun bald beginnen.

Na endlich: Bremerhaven und das Land haben sich bei den Kosten geeinigt. Das Abwracken der „Seuten Deern“ kann nun bald beginnen.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhaven: Einigung bei Abwrackkosten für „Seute Deern“

23. September 2020 // 15:11

Am Mittwoch haben sich Hafensenatorin und Oberbürgermeister bei den Abwrackkosten für die „Seute Deern“ verständigt. Allerdings legt sich die CDU quer.

Drittel-Lösung

Monate war darum gerungen worden, wer welchen Anteil der Abrwackkosten übernehmen soll. Drei Millionen Euro soll es kosten, die Bremerhavener Bark abzuwracken und zu entsorgen. Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) ist nach dem Gespräch mit Hafensenatorin Claudia Schilling (SPD) nun doch bereit, ein Drittel der Kosten zu übernehmen.

CDU legt Einspruch ein

Das Land soll zwei Drittel übernehmen. Grantz hatte sich lange gegen diese Aufteilung gewehrt. Die Stadt wollte nur 15 Prozent übernehmen. Das entspricht dem städtischen Anteil an der Finanzierung des Deutschen Schifffahrtsmuseums, dem die „Seute Deern“ gehört. Die CDU-Stadtverordnetenfraktion hat heute allerdings Einspruch eingelegt. Bevor die Stadt einen Teil der Kosten übernimmt, müsse erst geklärt werden, wer für die Havarie der Bark im vergangenen Jahr verantwortlich ist, sagt Fraktionschef Thorsten Raschen.

Mehr zu der Verständigung lest Ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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