Die Bremerhavener Einzelhändlervereinigung MBQ schmiedet Zukunftspläne – und möchte mit der Politik ins Gespräch kommen.

Die Bremerhavener Einzelhändlervereinigung MBQ schmiedet Zukunftspläne – und möchte mit der Politik ins Gespräch kommen.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhaven: Einzelhändler fordern strengeres Vorgehen gegen Kriminelle

Von Maike Wessolowski
14. Mai 2019 // 19:00

Einzelhändler und Experten der Handelskammer haben gemeinsam aufgeschrieben, wie die Einzelhandelszentren in Bremerhaven sich entwickeln sollen. Jetzt möchten sie mit der Politik darüber reden.

Zentren wandeln sich

Der Einzelhandel sieht sich großen Herausforderungen gegenüber – auch in Bremerhaven. Die Menschen möchten heute mehr als nur einkaufen. Zentren sollen zu Erlebnisräumen werden, mit Gastronomie, Kultur, ärztlicher Versorgung und mehr, so die Einzelhändler und Experten.

Ziele zusammengefasst

Im Bremerhavener Einzelhandelsreport hat die Handelskammer gemeinsam mit der Marketinginitiative Bremerhavener Quartiere (MBQ) – ein Zusammenschluss der Werbegemeinschaften – deshalb Aufgaben und Ziele formuliert. Für sich selbst und andere. Die Forderung: Politik muss mithelfen, die Idee der neuen „Zentren im Zentrum“ mit Leben zu füllen. Das Argument: Stirbt der Handel, sterben nicht selten ganze Stadtteile.

Strenger gegen Drogenhandel vorgehen

Einige Forderungen sind konkret formuliert, etwa der Rückbau der Columbusstraße, mehr Sauberkeit, die bessere Instandhaltung von Bänken und Beleuchtung. Gegen Drogenhandel und Kleinkriminalität wünscht man sich strengeres Vorgehen und bessere Absprachen mit Behörden bei großen Bauprojekten.

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