Die Grippewelle legt auch die Notaufnahmen in den Kliniken lahm.

Die Grippewelle legt auch die Notaufnahmen in den Kliniken lahm.

Foto: Gambarini/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Grippewelle legt Notaufnahmen lahm

Von Denise von der Ahé
20. März 2018 // 08:00

Die Grippewelle legt die ohnehin strapazierten Notaufnahmen in den Kliniken in Bremerhaven lahm. Zum einen gibt es einen erhöhten Krankenstand beim Personal, zum anderen kommen immer mehr Patienten mit grippalen Infekten in die Notaufnahmen. 

"Viele Mitarbeiter sind krank"

"Wegen der Grippewelle haben wir einen erhöhten Krankenstand beim Personal", sagt der Sprecher des Klinikums Reinkenheide, Sebastian Dost. "In der vergangenen Woche war es schon kritisch, so dass wir überlegt haben, Stationen zu schließen." Das sei dann aber doch nicht erforderlich gewesen. Aktuell verbessere sich die Lage wieder etwas.

"Grippe-Patienten binden Kapazitäten"

Das ist aber nur die eine Seite. "Die Zentrale Notaufnahme suchen derzeit verstärkt Patienten mit Grippe auf", sagt Dost. Obwohl diese Patienten mit den Symptomen auch zum Hausarzt gehen könnten, "blockieren sie die Kapazitäten für schwer wiegendere Notfälle", sagt der Kliniksprecher.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Abends und am Wochenende ist für leichtere Erkrankungen der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung im Ameos-Klinikum Mitte zuständig.

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