Gegenangriff: Jan Timke, Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordneterder Wählervereinigung "Bürger in Wut", will sich mit juristischen Mitteln gegen die Durchsuchung seiner Wohnung wehren.

Jan Timke, Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordneter der Wählervereinigung "Bürger in Wut", will sich mit juristischen Mitteln gegen die Durchsuchung seiner Wohnung wehren.

Foto: Jaspersen/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Jan Timke wehrt sich gegen Hausdurchsuchung

Von Klaus Mündelein
2. Oktober 2018 // 08:00

Der Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordnete Jan Timke von den „Bürgern in Wut“ (BIW) wehrt sich gegen die Durchsuchung seiner Wohnung. Er will mit juristischen Schritten dagegen vorgehen. 

Timke: Unverhältnismäßiges Vorgehen

Vor vier Wochen hatte die Staatsanwaltschaft die Bremerhavener Wohnung von Timke durchsucht, weil der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Messerstecher aus Chemnitz auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde. In den Abendstunden waren sechs Polizisten und ein Staatsanwalt angerückt. Dieses Vorgehen ist nach Ansicht von Timke vollkommen unverhältnismäßig.

Staatsanwaltschaft sieht das anders

Nach Durchsicht der Ermittlungsakte fühlt er sich in seiner Einschätzung bestätigt. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass die Eile notwendig war. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders: Ein Richter habe die Durchsuchung sorgfältig geprüft.

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