Wie geht es weiter mit der Frühchenstation? Es muss eine schnelle Lösung her, weil aktuell speziell ausgebildete Kinderärzte fehlen. Das Klinikum Reinkenheide bietet an, den Versorgungsauftrag von Ameos zu übernehmen.

Wie geht es weiter mit der Frühchenstation? Es muss eine schnelle Lösung her, weil aktuell speziell ausgebildete Kinderärzte fehlen. Das Klinikum Reinkenheide bietet an, den Versorgungsauftrag von Ameos zu übernehmen.

Foto: Pedersen/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Klinikum Reinkenheide will Frühchenstation übernehmen

Von Denise von der Ahé
25. Januar 2019 // 20:00

Das Klinikum Reinkenheide will die Frühchenstation und Kinderklinik von den Ameos-Kliniken übernehmen. Das kündigten die Geschäftsführer des städtischen Klinikums, Thomas Kruse und Professor Tido Junghans, im Exklusiv-Interview mit der NORDSEE-ZEITUNG an.

Kinderklinik könnte in Fertigbau ziehen

Bis zu einem endgültigen Kinderklinik-Neubau könnte auf dem Gelände Reinkenheides ein mobiler Fertigbau aufgebaut werden, so die Geschäftsführer. Ob Ameos zustimmt, ist noch nicht klar. Beim Bürgerdialog vor wenigen Tagen hatte Ameos-Krankenhausdirektorin Anne Matros noch betont, den Versorgungsauftrag für beide Abteilungen behalten zu wollen.

Speziell ausgebildete Kinderärzte fehlen

Aktuell gibt es große Probleme auf der Frühchenstation, weil speziell ausgebildete Kinderärzte fehlen. Konsens besteht darin, dass die Situation leichter wird, wenn sich die Neonatologie und die Kinderklinik an einem Standort konzentrieren. Zwei Standorte erfordern derzeit doppelte Dienste und Strukturen. Dadurch entstehen laut Ameos doppelte Kosten.
Wie das Klinikum Reinkenheide die Frühchenstation retten will, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.
 

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