So sollen die beiden neuen Mehrfamilienhäuser aussehen. Der Kalkofen wird in die Anlage integriert, aber mit einem neuen Weg von der Weichselstraße aus öffentlich zugänglich.

So sollen die beiden neuen Mehrfamilienhäuser aussehen. Der Kalkofen wird in die Anlage integriert, aber mit einem neuen Weg von der Weichselstraße aus öffentlich zugänglich.

Foto: Bild: Planungsbüro Naujoks

Bremerhaven

Bremerhaven-Lehe: Kalkofen-Sauna weicht zwei Acht-Familien-Häusern

Von Susanne Schwan
12. März 2018 // 19:00

Noch klaffen zwei große Schwimmbassins im verwilderten Sauna-Garten. Noch holt die Polizei immer wieder Obdachlose und Junkies vom stillgelegten Sauna-Gebäude. Doch demnächst werden hier 16 Eigentumswohnungen gebaut. Und die Investoren haben noch eine Überraschung fürs Quartier.

Neuer Weg zum beleuchteten Denkmal

Volker Krös und Anna Böhl stecken als Bauherren rund drei Millionen Euro in ihr Herzensprojekt: Die Gammelecke zum angesagten Quartier umzuwandeln und den denkmalgeschützten Kalkofen öffentlich zugänglich zu machen. "Innen drin wird er erst mal entrümpelt", erklärt Krös, "und wieder verschlossen. Aber wir bauen einen Weg von der Straße aus dorthin, beleuchten ihn und installieren eine Info-Tafel."

16 Eigentumswohnungen

Wo seit Jahren die Ex-Sauna vor sich hin rottet, baut Krös zwei Acht-Parteien-Häuser. Die 16 barrierefrei ausgestatteten Eigentumswohnungen nahe der Hafenstraße haben alle Balkon und eigenen Parkplatz. Möglicherweise werden auch welche davon vermietet, mutmaßt Krös. Wir haben uns auf dem Areal umgesehen:

Umweltgifte werden entsorgt

Derzeit wartet er auf das Umweltgutachten, ehe die Bagger anrücken können. Denn in der blauen Swimmingpool-Beschichtung könnte ein giftiger Stoff stecken. "Selbstverständlich sind wir die ganze Zeit mit Umweltamt und Baubehörde im Gespräch, das wird alles tipptopp entsorgt", so Krös.

So sollen die beiden neuen Mehrfamilienhäuser aussehen. Der Kalkofen wird in die Anlage integriert, aber mit einem neuen Weg von der Weichselstraße aus öffentlich zugänglich.

Bauherr Volker Krös (links) und Projektleiter Waldemar Böhl beraten die große Entrümpelung der alten Sauna und des Gartens und das unter strengen Auflagen nötige Entsorgen giftiger Stoffe im Schwimmbeckenlack.

Foto: Bild: Planungsbüro Naujoks

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