In diesem grünen Dreieck Wurster/Gaußstraße will Investor Rolf Specht in der Nähe zum Haven Hospiz auch eine Krippe mit 40 Plätzen errichten. Dazu müssten einige der uralten mächtigen Bäume gefällt werden.

In diesem grünen Dreieck Wurster/Gaußstraße will Investor Rolf Specht in der Nähe zum Haven Hospiz auch eine Krippe mit 40 Plätzen errichten. Dazu müssten einige der uralten mächtigen Bäume gefällt werden.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Bremerhaven: Muss alter Park für neue Kita weg?

17. Oktober 2020 // 08:00

Müssen für den Bau einer Kindertagesstätte womöglich uralte Bäume gefällt werden? Denn auf dem Jägerhof-Grundstück an der Gaußstraße in Bremerhaven, auf dem Investor Rolf Specht bereits das Haven Hospiz errichtet, plant er auch den Bau einer Krippe. Das Problem: Dort steht eine über 100 Jahre alte Parkanlage.

Drei alte Bäume seien betroffen, sagt der Investor

Mächtige Kastanien, eine Linde, eine riesige Birke: Bäume, die gepflanzt worden waren, als hier noch eine Postkutschenstation war. Es ist genau dieser grüne Winkel am Jägerhof, den der Investor für rund zwei Millionen Euro zusätzlich kaufen und eine Krippe errichten möchte. Eine Kita, die die Stadt dringend braucht. Für die drei zu fällenden Bäume wolle er Ersatz pflanzen, betont der Investor.

Naturschützer fordern anderes Grundstück für den Bau

Doch die Naturschützer des BUND und die Grünen-Partei fordern, den alten Baumbestand unbedingt zu erhalten und für die Kita einen anderen Standort zu finden. Noch hat der Investor keinen Bauantrag gestellt. Die Stadt spricht von „Abstimmungsgesprächen“.

Warum der drohende Konflikt um alte Bäume und neue Kita so viel Zündstoff birgt, liest du jetzt auf NORD|ERLESEN.

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