Die "Polarstern" bricht am Samstag zu einer Expedition auf. Erster Stop wird Tromso in Norwegen sein, danach geht es in die Arktis.

Die "Polarstern" bricht am Samstag zu einer Expedition auf. Erster Stop wird Tromso in Norwegen sein, danach geht es in die Arktis.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

Bremerhaven: "Polarstern" bricht am Samstag zur Expedition auf

Von nord24
8. August 2019 // 06:43

Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in der Lloyd Werft in Bremerhaven bricht der Eisbrecher "Polarstern" am Samstagabend in Richtung Arktis zur Expedition "Mosaic" auf.

Kosten: 140 Millionen Euro

Die anstehende "Mosaic"-Expedition unter der Leitung des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) wird eine ganz besondere sein: Ein Jahr lang wird das Forschungsschiff, festgemacht an einer Eisscholle, mit dem Packeis durch die Zentralarktis driften. Zu der 140 Millionen Euro teuren Reise wird die "Polarstern" am 20. September vom norwegischen Tromsø aus starten.

Weitere Ausstattung

Auf der Lloyd Werft war die "Polarstern" fit gemacht worden für die extremen Bedingungen der Expedition, die es in dieser Art noch nie gegeben hat. Die letzten Vorbereitungen werden nach dem Einlaufen des Schiffes in Tromsø beginnen. Vom 13. September an werden dort die Crew und das Material ausgetauscht sowie weitere Messgeräte installiert.

Folgen des Klimawandels erforschen

Bis dahin nutzt das AWI die "Polarstern" für weitere Studien an einer Langzeit-Station in der Arktis, dem sogenannten AWI-Hausgarten in der Framstraße, dem Meeresgebiet zwischen Spitzbergen und der Nordostküste Grönlands. Dort sammeln die Wissenschaftler an Bord Daten von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee, um die Folgen des Klimawandels auf die Lebensvielfalt der Arktis zu erforschen.

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