Weil der Polizeifunk ausgefallen war, musste der Einsatz der Beamten in München 2016 gegen einen Amokschützen über WhatsApp gesteuert werden. Die Politik fordert nun im Land Bremen einen eigenen Messenger-Dienst für die Polizei.

Weil der Polizeifunk ausgefallen war, musste der Einsatz der Beamten in München 2016 gegen einen Amokschützen über WhatsApp gesteuert werden. Die Politik fordert nun im Land Bremen einen eigenen Messenger-Dienst für die Polizei.

Foto: Hörhager/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven: Polizei-WhatsApp für die schnelle Fahndung

Von Klaus Mündelein
16. März 2018 // 09:00

Der Polizeifunk ist untauglich für die schnelle Übertragung von Fahndungsfotos oder Vermisstenbilden an die Beamten vor Ort. Deshalb sollen sie nun landesweit mit einem eigenen Messenger-Dienst ausgestattet werden. Polizei-WhatsApp, allerdings mit gesicherter Datenübertragung.

WhatsApp statt Funk

Wenn es schnell gehen muss, nutzen Polizisten bereits Dienste wie WhatsApp auf ihrem Smartphone. Vor zwei Jahren, als in München die Beamten gegen einen Amokschützen vorgehen mussten, blieb ihnen sogar gar nichts anders übrig als über WhatsApp zu kommunizieren, weil der Funk ausgefallen war.

WhatsApp und das Datenschutzproblem

Aber WhatsApp ist keine Lösung für den Polizeieinsatz. Es geht um sensible Daten, und niemand weiß, was mit den Daten auf den Servern der Messenger-Dienste passiert.

Sicherer Messenger-Dienst für Polizei

Deshalb hat die Bürgerschaft die Landesregierung jetzt aufgefordert, die Polizei in Bremerhaven und in Bremen mit einem sicheren Messenger-Dienst auszustatten.

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