Auch bei den Neubauplänen für die „Seute Deern“ gelingt Senat und Magistrat nicht der Gleichschritt. Die Wissenschaftssenatorin preschte vor mit einer Vorzugsvariante.

Auch bei den Neubauplänen für die „Seute Deern“ gelingt Senat und Magistrat nicht der Gleichschritt. Die Wissenschaftssenatorin preschte vor mit einer Vorzugsvariante.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Bremerhaven: „Seute Deern“ bleibt ein Zankapfel

28. September 2020 // 19:00

Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD) weiß bereits, wie der Nachbau der „Seute Deern“ aussehen soll. Nur der Magistrat weiß von nichts.

Sechs Varianten

In der vergangenen Woche hatte die Behörde von Schilling die Kurzfassung der Variantenprüfung für den Neubau veröffentlicht, die im Auftrag der Stadt erstellt worden war. Sechs Varianten, drei in Holz- und drei in Stahlbauweise, wurden vorgestellt, die alle zwischen rund 44 und 54 Millionen Euro kosten. Bis auf eine, für die rund 35 Millionen Euro veranschlagt werden. Und die, so steht es in dem Papier, soll es werden. Der Magistrat ist überrascht. Dort sei die Variantenprüfung noch gar nicht bekannt. Und es sei erstaunlich, dass die Behörde der Senatorin Aussagen über ein Gutachten treffe, das es gar nicht in Auftrag gegeben habe.

Was die CDU zu dem Vorstoß der Senatorin sagt, lest Ihr jetzt bei NORD|ERLESEN.

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