Bei der Bremerhavener Windforce-Fachmesse wurde im vergangenen Jahr mit der "Bremer Erklärung" Druck gemacht. Nun hat die Bundesregierung reagiert und die Ausbauziele bei der Offshore-Windenergie erhöht.

Bei der Bremerhavener Windforce-Fachmesse wurde im vergangenen Jahr mit der "Bremer Erklärung" Druck gemacht. Nun hat die Bundesregierung reagiert und die Ausbauziele bei der Offshore-Windenergie erhöht.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bremerhaven: So sieht der Neustart für die gebeutelte Offshore-Windkraft aus

6. Juli 2020 // 09:00

Der Bund will die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie erhöhen. Das hebt die Stimmung in der Branche, die sich im September in Bremerhaven trifft.

Neustart aus der Krise

Die 16. Windforce-Konferenz, die von der Windenergie-Agentur Bremerhaven (WAB) ausgerichtet wird, findet am 3. und 4. September in Bremerhaven statt.

Vom „Neustart aus der Krise“ war bei der Vorstellung des Programms öfter die Rede. „Endlich hat die Bundesregierung ein Ausbauziel für 2040 beschlossen. Die Offshore-Windenergie ist mittlerweile günstig und leistungsfähig und braucht diese langfristige Perspektive und Sicherheit“, sagte Ronny Meyer, Staatsrat im Bremer Umweltressort.

Langfristiges Ausbauziel: 40 Gigawatt

Im Konjunkturprogramm der Bundesregierung ist der oft beklagte Deckel bei den Ausbauzielen angehoben worden. Bis 2030 sollen statt bisher 15 nunmehr 20 Gigawatt Windstrom auf hoher See produziert werden. Das langfristige Ausbauziel bis 2040 beträgt 40 Gigawatt.

Welche Bedeutung die Wasserstoff-Technologie bei der Windforce haben wird, lest ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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