Bremerhaven: Stolpern über jüdische Sportstars

Sie ist nicht zu übersehen: die Ausstellung über jüdische Sportstars bis 1933.

Bremerhaven

Bremerhaven: Stolpern über jüdische Sportstars

Von Ursel Kikker
16. Oktober 2019 // 20:00

Sie wurden verehrt, dann unter den Nationalsozialisten vertrieben, verfolgt, gar ermordet und vergessen: jüdische Sportstars. Ihnen ist eine Ausstellung gewidmet, die bis zum 10. November in den Havenwelten in Bremerhaven zu sehen ist.

Figuren unter freiem Himmel

Die überlebensgroßen Fotos der Sportler stehen auf dem Havenplatz am Weserdeich (beim Lloyd's). Auf der Rückseite sind ihre Biografien zu finden und ihre beeindruckenden sportlichen Leistungen. Vorgestellt werden unter anderem der Fußballpionier Walther Bensemann, die Leichtathletin Gretel Bergmann und der Eishockeyspieler Rudi Ball. Mehrere Sportler wurden in Konzentrationslagern ermordet, darunter die Turner Alfred und Gustav Felix Flatow.

Sportministerkonferenz kommt

Die Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" ist bis zum 10. November zu sehen. Es gibt dazu ein Programm und Führungen auf Anfrage. Auch die Sportministerkonferenz, die im November in Bremerhaven tagt, wird sie sich ansehen. Mehr unter www.juedische-sportstars.de