Zoff im Landeshafenausschuss: Während die "Seute Deern" noch zur Bergung vorbereitet wird, streitet die Politik bereits um die Zukunft der Bark: Was wird mit den bisherigen Planungen und den dazu vorgesehenen 1,4 Millionen Euro?

Während die "Seute Deern" noch zur Bergung vorbereitet wird, streitet die Politik bereits um die Zukunft der Bark: Was wird mit den bisherigen Planungen und den dazu vorgesehenen 1,4 Millionen Euro?

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Bremerhaven: Streit um Planungsmittel für „Seute Deern“

Von Klaus Mündelein
12. September 2019 // 06:48

Die „Seute Deern“ in Bremerhaven ist noch gar nicht gehoben, da beginnt schon der politische Streit um ihre Zukunft. Grüne und CDU gerieten im Landeshafenausschuss der Bremischen Bürgerschaft wegen der Planungsmittel aneinander.

Erst nach Bergung entscheiden

Mit dem Untergang der Bark sind die früheren, mit 1,4 Millionen Euro hinterlegten Planungen zur Sanierung hinfällig, meint Robert Bücking von den Grünen. Thorsten Raschen von der CDU sieht das anders: „Die 1,4 Millionen Euro Planungsmittel sind beschlossen. Daran hat sich nicht viel geändert, auch nicht durch den Unfall.“ Die Grünen wollen jetzt erst einmal das Schiff heben, begutachten und dann entscheiden, ob und wie es mit der Bark weitergeht.

Neubau der "Seuten Deern"

Hauke Hilz von der FDP hat da schon eine Idee: Statt es zu sanieren, sollte das Schiff neu gebaut und dann auf die Wiese gestellt werden.

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