Mit einer Warnug an den GHB-Betriebsrat hat sich Hafensenatorin Claudia Schilling in den Streit um den Haustarifvertrag eingeschaltet.

Mit einer Warnug an den GHB-Betriebsrat hat sich Hafensenatorin Claudia Schilling in den Streit um den Haustarifvertrag eingeschaltet.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bremerhaven: Streit zwischen Betriebsrat und Hafensenatorin

16. Oktober 2020 // 21:00

Im Streit um Lohnkürzungen beim Bremerhavener Gesamthafenbetriebsverein (GHB) warnt die Hafensenatorin den Betriebsrat vor dem „Spiel mit dem Feuer“.

Keine Hilfe vom Senat

Die schlechte Stimmung bei der Personalreserve des Hafens zwingt Senatorin Claudia Schilling (SPD) offensichtlich zum Einschreiten. Mitarbeiter und Betriebsrat rebellieren gegen die Lohnkürzungen, die die Verdi-Vertreter akzeptiert haben. Aber dieser Haustarifvertrag ist Teil einer Zukunftsvereinbarung, die den GHB vor der Insolvenz retten soll. In einem Brief stellt die Senatorin klar, dass es nach einer Pleite keine Hilfe des Senats für eine Weiterbeschäftigung gebe. Das Land stehe selbst „an allen Fronten unter erheblichem Druck.“ Sie warnt davor, dass künftig private Zeitarbeitsfirmen den Job des GHB übernehmen könnte und appelliert, das Sanierungskonzept zu unterstützen.

Was die Hafenarbeiter bei der GHB-Betriebsversammlung sagten, lest Ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG oder jetzt schon auf NORD|ERLESEN.

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