Ein Beispiel für ein geglücktes Start-up: Das Unternehmen Biozoon präsentiert seinen 3-D-Essensdrucker auf einer Messe.

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Foto: Biozoon/Archiv

Bremerhaven
Wirtschaft
Wissenschaft

Bremerhaven: Von Fischtown zu Techtown

Von Christoph Bohn
22. September 2018 // 19:20

Die Seestadt hat sich entwickelt – besonders im wirtschaftlichen Bereich. Das stellten die Teilnehmer der FDP-Podiumsdiskussion „Von Fischtown zu Techtown? Bremerhavens Wirtschaft im Wandel“ fest. Allerdings: Es muss immer noch eine Menge getan werden. „Die Stadt muss attraktiver werden“, waren sich die fünf Podiumsgäste einig. Vor allem für junge Leute. 

In Bildung investieren

„Ganz wichtig ist es, dass wir die Jugendlichen fernhalten von der Arbeitslosigkeit. Deswegen müssen wir in Bildung investieren“, betonte Investor Dieter Petram. Denn Arbeit gebe es in der Stadt genug – vom Handwerk bis in die gehobenen Positionen. „Um neue Firmen hierher zu bekommen, brauchen wir allerdings Leute von außen“, meinte Petram.  „Dazu brauchen wir Wohnungen.“

Mit der gesamten Metropolregion werben

Man müsse Fachkräfte für die Stadt begeistern, meinte auch Cezary Pilarski. Denn es sei sehr schwierig, Mitarbeiter zu finden, betonte der EIS-Geschäftsführer. Zum Thema Wohnraum regte er an, dass man nicht nur auf die Stadt schauen müsse: „Wir müssen auch mit dem angrenzenden Kreis, der gesamten Metropolregion werben. Wir müssen die Leute in den Bus setzen, mit ihnen in den Landkreis fahren und ihnen die Bauplätze zeigen.“

Für Studenten in Bremerhaven ansprechende Bedingungen schaffen

„Welche andere 100 000-Einwohner-Stadt in Deutschland hat so eine Wissenschaftsdichte?“, fragte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer und regte an, auf die Stärken der Stadt zu schauen. Ziel müsse es sein, die Studentenzahl in Bremerhaven auf 5000 auszubauen. Und den Studenten müsse man entsprechende Bedingungen bieten – allem voran Wohnraum.  

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