Diverses Strandgut, das nach der Havarie der "MSC Zoe" angespült wurde, liegt auf Borkum..

Diverses Strandgut, das nach der Havarie der "MSC Zoe" angespült wurde, liegt auf Borkum..

Foto: Baalmann/dpa

Bremerhaven
Der Norden

Bremerhaven: Wasserschutzpolizei ermittelt zu "MSC Zoe"

Von nord24
6. Januar 2019 // 14:00

Nachdem mit der "MSC Zoe" einer der größten Frachter der Welt auf der Fahrt nach Bremerhaven mehr als 270 Container in der Nordsee verloren hat, landet immer mehr Treibgut auf der ostfriesischen Insel Borkum an.

Kinderspielzeug

"Wir haben nun Verpackungsmaterial wie Styropor und Kinderspielzeug wie Plastikwaffen und -helme oder Schutzwesten gefunden", sagte ein Sprecher des Havariekommandos am Sonntag. Bereits am Samstag waren Fernseher, Matratzenschoner und Fahrradteile eingesammelt worden. Außer dem Ladungsinhalt waren bislang noch keine Container angelandet.

Gefahrgut

In der Nacht zum Mittwoch waren die Container auf stürmischer See von der "MSC Zoe" ins Meer gefallen. Der Frachter hatte rund 8.000 Container geladen. Rund 20 Container sind bisher in deutschen Gewässern gesichtet oder per Sonar geortet worden. Sie konnten aber noch nicht geborgen werden. Zwei der über Bord gegangenen Container enthalten laut der Reederei MSC Gefahrgut.

Ermittlungen ab Montag

Wie es zum Unfall kommen konnte, wird die Wasserschutzpolizei in Bremerhaven ab Montag gemeinsam mit dem Bundesamt für Schiffsunfalluntersuchung ermitteln.

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