Die Stadt soll mit dem Geld des Bundes die „Najade“ bauen. Anschließend, so fordert es die CDU, soll das Schiff in den Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums übergehen, um das Land bei den Folgekosten mit im Boot zu haben. In Bremen stößt diese Idee aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.

Die Stadt soll mit dem Geld des Bundes die „Najade“ bauen. Anschließend, so fordert es die CDU, soll das Schiff in den Besitz des Deutschen Schifffahrtsmuseums übergehen, um das Land bei den Folgekosten mit im Boot zu haben. In Bremen stößt diese Idee aber nicht unbedingt auf Gegenliebe.

Foto: judel/vrolijk

Bremerhaven

Bremerhaven: Wer soll sich später um „Najade“ kümmern?

9. Oktober 2020 // 18:00

Die CDU beharrt darauf, dass der „Deern“-Ersatzbau „Najade“ nach Fertigstellung wieder ins Vermögen des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) überführt wird.

Bei den Kosten im Boot

Um den Bau des Stahlschiffs soll sich die Stadt kümmern. Offenbar traut man das Projekt der DSM-Spitze nicht zu. Die 46 Millionen Euro des Bundes nimmt deshalb die Stadt entgegen. Aber wenn das Schiff fertig ist, soll es ins DSM-Stiftungsvermögen überführt werden. Die CDU will so sicherstellen, dass bei den Folgekosten das Land als DSM-Stifter mit im Boot sitzt. Das Problem: Gerade die Bremer Landespolitiker wollen mit den Schiffen im Alten Hafen gar nichts zu tun haben. Sie betrachten die Schiffe als nette Anlaufpunkte für die Seestadt-Touristen, um die sich Bremerhaven selbst kümmern soll.

Was das zuständige Wissenschaftsressort zu dem Problem sagt, lest Ihr jetzt bei NORD|ERLESEN.

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