Schuldner können nicht zahlen: die Stadt Bremerhaven bleibt auf rund 400 000 Euro sitzen.

Schuldner können nicht zahlen: die Stadt Bremerhaven bleibt auf rund 400 000 Euro sitzen.

Foto: Jens Wolf/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven fehlen 400.000 Euro Einnahmen

Von Maike Wessolowski
29. Juni 2018 // 08:00

Die Stadt Bremerhaven hat Forderungen von rund 400.000 Euro, die vermutlich futsch sind: Die sogenannten Niederschlagungen sind Schulden, die Bürger nicht bezahlen können.

Hoffen auf den Schuldner

168.000 Euro dieser Niederschlagungen sind befristet: Hier hofft die Stadt, das Geld noch zu bekommen, wenn zum Beispiel der Schuldner wieder Arbeit hat und zum Beispiel seine Hundesteuer wieder zahlen kann. Rund 221.000 Euro sind endgültig verloren.

Summe halbiert

Die Zahl dieser Niederschlagungen hat sich im Vergleich zu 2016 halbiert: Damals waren es noch 800.000 Euro - und 608.000 Euro galten davon als komplett verloren.

Kein Geld, zu wenig Personal

Dass der Stadtkasse so viel Geld fehlt, dafür gibt die Kämmerei zwei  Hauptgründe an: Zum einen gibt und gab es viele Menschen, die vorübergehend oder dauerhaft ihres Schulden nicht bezahlen könnten. Zum anderen fehlte in der Verwaltung Personal, das die Forderungen und Niederschlagungen rechtzeitig bearbeiten konnte.

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