Wie tief muss das Stäbchen rein? Je nach Schnelltest werden Abstriche an unterschiedlichen Orten genommen. An der Zuverlässigkeit der Tests soll dies nicht viel ändern, versichern Experten.

Wie tief muss das Stäbchen rein? Je nach Schnelltest werden Abstriche an unterschiedlichen Orten genommen. An der Zuverlässigkeit der Tests soll dies nicht viel ändern, versichern Experten.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Bremerhaven

Bremerhaven hat besonders angenehme Schnelltests

7. April 2021 // 19:06

Viele Menschen empfinden Corona-Tests als unangenehm. Doch nicht immer muss das Stäbchen tief in Mund oder Nase hinein. Woran liegt das?

Harmlose Kreise im Nasenloch

„Bei uns ist der Test ganz harmlos“, beruhigt der DRK-Mitarbeiter im Corona-Testzentrum Speckenbüttel. Er hat Recht, gerade mal zwei Zentimeter schiebt er das Teststäbchen in jedes Nasenloch, um es dort kreisen zu lassen. Harmlos ja, aber auch sicher? Warum muss man vielerorts eine vergleichsweise unangenehme Prozedur mit langen Teststäbchen über sich ergehen lassen, wenn es doch auch so einfach geht?

DLRG setzt auf doppelten Abstrich

Henner Naumann ist ärztlicher Leiter der Bremerhavener Testzentren und sagt: „Wir haben die Tests Anfang der vergangenen Woche in Abstimmung mit dem Krisenstab vereinheitlicht.“ Seitdem genüge in allen städtischen Testzentren der „Popeltest“, wie Naumann den Abstrich im vorderen Nasenbereich scherzhaft nennt. Anders sieht es in den DLRG-Testzentren in Spaden, Dorum oder Bramstedt aus. „Wir nehmen einen Rachenabstrich sowohl durch den Mund, als auch durch die Nase. Doppelt hält besser“, sagt Dr. Jürgen Laudien von der DLRG. Die verwendeten Stäbchen würden höchstens ein wenig kitzeln oder brennen. Dafür könnten die Besucher aber von der „optimalen Probenahme“ profitieren.

Einen Überblick über alle Testmethoden bekommt ihr in der NORDSEE-ZEITUNG und auf NORD|ERLESEN.

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